Weltreise und Arbeit – geht das?

By Dominik und Ellen

Am Beginn der Planung für ein Sabbatical stellt sich die Frage, wie es mit dem Job weitergeht. Auch wir haben uns lange und intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt. Es ist auch nicht möglich eine allgemein gültige Antwort zu finden. Wir können lediglich unsere Erfahrungen mit Dir teilen und Tipps für die Umsetzung geben.

Grundsätzlich hat das Thema Sabbatical in der Medienpräsenz in den letzten Jahren extrem zugenommen. Auch der Faktor ob es ein Karrierekiller ist oder nicht, wird immer wieder in verschiedensten Artikeln behandelt. Ob und wie es sich auf das Berufsleben danach auswirken wird, können wir aktuell noch nicht abschätzen. Wir werden aber danach unsere Erfahrungen mit Dir teilen.

Trotz der verstärkten Präsenz des Themas allgemein, war es in unseren Firmen im speziellen, ein eher seltenes Thema. Wir haben es aber offen angesprochen und beide durchweg positives Feedback erhalten.

Ob ein Sabbaticalvertrag möglich ist, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich. Oft ist es aber sinnvoll, dass Gespräch mit dem Arbeitgeber schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt zu suchen. Möglicherweise kann man im Vorfeld für eine befristete Zeit auf einen Teil des Gehalts verzichten und dadurch im Sabbatjahr weiterhin Gehalt beziehen. Das hat den Vorteil, dass man sozialversicherungspflichtig beschäftigt, krankenversichert und rentenversichert etc. ist. Auch kann ein monatliches Einkommen die finanzielle Planung der Auszeit erleichtern.

Alternativ kann das Unternehmen den Mitarbeiter auch freistellen, in Form von unbezahlten Urlaub. Hierbei ist zu beachten, dass man sich in Deutschland ggf. freiwillig krankenversichern muss. Auch wird nicht mehr automatisch in die Rentenkasse eingezahlt. Wie wir damit umgegangen sind, kannst du hier lesen….

Zum Thema Kündigung hatten wir im Vorfeld viele Fragen und es war sehr anstrengend sich umfassend zu informieren. In der Umsetzung gab es dann aber keine Probleme. Wichtig ist, dass man zum Zeitpunkt der Kündigung bei der Arbeitsagentur persönlich vorspricht und sich arbeitssuchend meldet. In diesem Termin meldet man sich auch gleich wieder ab, da man dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht. Dadurch entsteht der Anspruch auf Arbeitslosengeld. (Es gibt natürlich Voraussetzungen um einen Anspruch auf Arbeitslosengeld zu haben, diese kannst du auf der Homepage der Arbeitsagentur nachlesen.) In einem zweiten Schritt musst man online noch Angaben zu dem Grund der Kündigung machen und die Meldung des Arbeitgebers einreichen.

Nach der Rückkehr muss man wieder bei der Arbeitsagentur vorsprechen und kann dann, bei Erfüllung der Anspruchsvoraussetzungen Arbeitslosengeld beziehen. Eine Kündigung durch den Mitarbeiter kann, je nach Fall, zu einer dreimonatigen Sperrzeit führen. Diese läuft aber auch bei Abwesenheit im Ausland.

 

 

Dominik und Ellen

Hallo! Wir sind Weltreisende und Abenteurer und teilen mit euch unsere Erlebnisse!

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